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Gemeinsam Stark“

Ein Integrationsprojekt im Rahmen des Europäischen Sozialfonds Plus im Freistaat Thüringe

Kurzbeschreibung des Projektes:

Die heutigen vielfältigen Anforderungen der Arbeitswelt machen es vielen Eltern sehr schwer, den beruflichen Wiedereinstieg zu meistern. Lange Zeiten von Arbeitslosigkeit führen häufig dazu, dass die Probleme im Alltag und in der Familie anwachsen. Die Betroffenen wissen dann nicht mehr, wie sie das alles schaffen sollen.

Das Projekt „Gemeinsam Stark“ wendet sich an die Zielgruppe arbeitsloser Menschen, die

alleinerziehend mit Kindern leben, oder

  • in Bedarfsgemeinschaften mit Kindern leben, oder
  • in Elternzeit gehen, oder
  • als Migranten- oder Flüchtlinge sich im SGB-II- Bezug befinde

-mit Wohnsitz in Thüringen leben

-und vielfältige Problemlagen zu bewältigen haben.

 

Die vielfältigen Problemlagen der Teilnehmenden erfordern eine individuelle, stärken- und vertrauensbasierte Begleitung und Unterstützung zur Förderung ihrer persönlichen, sozialen, gesundheitlichen, erzieherischen und späterhin beruflichen Kompetenzen.

 

Unsere Projektkapazität ist räumlich und personell auf 15 Teilnehmende ausgelegt.

Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen die Verbesserung und Stabilisierung der Lebensverhältnisse sowie die Bewältigung alltäglicher Probleme von Eltern und deren Kindern.

Auf Basis eines ganzheitlich-lebensweltorientierten Ansatzes und einer ressourcenorientierten Beratung hält die SPA gGmbH hierfür ein vielschichtiges Angebot vom individuellen Beratungsgespräch, über Einzelworkshops, Gruppenangeboten und Gruppenworkshops bereit, wobei die Kinder immer eingeladen sind. Zusätzlich können entsprechend des jeweiligen Bedarfs individuelle Angebote im regionalen Helfernetzwerk, bei Suchtberatung, Schuldnerberatung und SPDI wahrgenommen werden. Berufliche Erprobungen und betriebliche Praktika runden unser Angebot ab.

Die Teilnahme am Projekt „Gemeinsam Stark“ kann sowohl durch das Jobcenter als auch durch einen „freien Zugang“, d.h. der Teilnehmende tritt von sich aus ein, erfolgen. Interessenten wenden Sie sich an uns!

Ausgehend von einem Übergabegespräch mit dem zuständigen Kundenberater des Jobcenters werden erste Ziele für eine erfolgreiche Teilnahme am Projekt definiert. Im Falle eines „freien Zuganges“ wird ein Erstgespräch geführt. In weiterführenden Gesprächen zwischen dem Teilnehmenden und dem betreuenden Integrationscoach werden die individuellen Zielstellungen weiter detailliert und in einem persönlichen Förder- und Integrationsplan festgeschrieben. Die erfolgreiche Umsetzung dieses Planes ist letztlich Ziel unseres Projekts.

 

Inhalte der Arbeit sind

Individuelle Einzelfallarbeit:

  • Aufsuchende Sozialarbeit
  • Bewältigung individuellen Problemlagen durch Beratungsgespräche mit dem Ziel der Problemanalyse und Ressourcenfindung
  • Weitervermittlung an zuständige Stellen im Helfernetzwerk (z.B. Schuldnerberatung, etc.)
  • Gesundheitsförderung durch Weitervermittlung zu Ärzten
  • Unterstützung bei der Kontaktaufnahme bei verschiedenen Institutionen im Helfernetzwerk sowie die Begleitung zu Terminen
  • Unterstützung bei Korrespondenz und Antragstellungen bei Ämtern (z.B. Wohngeldantrag, etc.)
  • Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Praktikums- bzw. Arbeitsstellen
  • Unterstützung bei Erstellung von Bewerbungsunterlagen
  • Begleitung während der Erprobung im gewünschten Berufsfeld
  • Stärkung der persönlichen Kompetenzen und Abbau von Vermittlungshemmnissen

 

Gruppenarbeit:

  • Monatliches „Offenes Café“ und gemeinsames Frühstück
  • Einmal wöchentlich „Gesundes Kochen“
  • Bewerbungstraining
  • Gesundheitsförderung
  • Kreatives Arbeiten
  • Freizeitaktivitäten
  • Ferienaktivitäten mit Kindern

 

Unterstützungsmaßnahmen:

  • PC-Arbeitsplätze mit Internetanschluss
  • Scan-, Kopier- und Drucktechnik
  • Telefone zur Kontaktaufnahme mit Ämtern, Behörden und Arbeitgebern
  • Archivierung der Korrespondenz mit Ämtern

 

Als Erfolgsindikatoren unseres Handelns gelten die persönliche und soziale Stabilisierung und im Idealfall eine Integration in den Arbeits- oder Ausbildungsmarkt. Mit Beendigung des Projektes sollen unsere Teilnehmenden wieder „auf eigenen Füßen“ stehen können.